MFH-Schnellankauf mit fixer Faktor-Range

Mehrfamilienhaus schnell verkaufen – Direktankauf in 4 bis 8 Wochen

Wenn Liquiditätsengpass, Erbauseinandersetzung im Bestandsportfolio, akuter Sanierungsstau ohne Eigenkapital oder ein Strategiewechsel im Investorenkreis keinen halbjährigen Bieterprozess zulassen: belastbare Faktor-Range nach 5 bis 10 Tagen, Festpreis-Angebot binnen 14 bis 21 Tagen, Beurkundung typischerweise in Woche 5 bis 7.

Faktor-Indikation in 72 StundenFestpreis in 14-21 TagenNotar in 5-7 Wochen

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So funktioniert der Verkauf

In 4 einfachen Schritten zum Verkauf Ihrer Immobilie

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Tag 0: Eckdaten und Anlass übermitteln

Sie schicken uns Adresse, Baujahr, Wohnflächen je Einheit, aktuelle Jahresnettokaltmiete, Leerstandsquote sowie eine kurze Notiz zum Anlass des Schnellverkaufs (Liquiditätsbedarf, Erbauseinandersetzung im Bestand, aufgelaufener Sanierungsstau, Strategiewechsel im Portfolio). Eine einfache Mieterliste als PDF reicht – kein professionelles Exposé, keine Maklerunterlagen. Wir bestätigen werktags innerhalb weniger Stunden und priorisieren Schnellverkaufs-Mandate im Investmentteam.

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Tag 5 bis 10: Bewertung mit belastbarer Faktor-Range

Innerhalb der ersten Woche legen wir die Faktor-Range schriftlich vor – hergeleitet aus Bodenrichtwert, vergleichbaren MFH-Transaktionen der letzten 18 Monate im Mikromarkt, Mietspiegel-Niveau, GEG-Konformität und Liegenschaftszinssatz. Parallel erfolgt eine kompakte Innenbesichtigung von Treppenhaus, Heizungsanlage, Dachgeschoss und zwei Beispielwohnungen. Bei Bestandsobjekten mit Hausverwaltung organisieren wir den Termin diskret, ohne Mieter-Information.

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Tag 14 bis 21: Verbindliches Festpreis-Angebot

Spätestens nach drei Wochen liegt ein schriftliches Ankaufsangebot mit Fixpreis und transparenter Faktor-Herleitung auf dem Tisch – inklusive Annahmen zu Mietsteigerungspotenzial, Sanierungsbacklog und Vermarktungsrisiko. Sie haben fünf bis zehn Werktage zur Prüfung mit Steuerberater, Miterben oder Anwalt. Nachträgliche Kürzungen oder Finanzierungsvorbehalte gibt es nicht; das Angebot steht so, wie es ausgesprochen wurde.

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Tag 35 bis 50: Notartermin und Kaufpreiszahlung

Bei Zustimmung beauftragen wir unser Hausnotariat oder Sie wählen einen Notar an Ihrem Wohnort. Beurkundung erfolgt regelmäßig fünf bis sieben Wochen nach Erstkontakt; die Kaufpreiszahlung steht bei sauberer Eintragungslage zwei bis vier Wochen nach Beurkundung bereit, bei Erbauseinandersetzungen mit Nachlasskonto entsprechend später. Mieterkautionen, Hausverwaltungsübergabe und Lastenfreistellung übernimmt unser Transaktionsteam.

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Kein Makler, kein Stress – Ihre Vorteile im Überblick

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Liquiditätssituation in Wochen statt Quartalen lösen

Wenn ein Bauträger mit Eigenkapital für ein anderes Projekt bricht, ein Gewerbebetrieb Steuernachzahlungen oder Rückforderungen aus Förderbescheiden bedienen muss oder eine GmbH-Gesellschafter-Auseinandersetzung Cash binnen 8 Wochen verlangt, hilft kein 9-monatiger Investorenprozess. Direktankauf liefert ein Datum: Festpreis in 21 Tagen, Beurkundung in Woche 5 bis 7, Geldeingang typischerweise in Woche 8 bis 10. Diese Planbarkeit verhindert teure Überbrückungsdarlehen und Brückenkredite zu zwölf Prozent.

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Erbauseinandersetzung bei Bestandsportfolios sauber abwickeln

Wenn ein Erblasser drei oder vier Mehrfamilienhäuser in einer Erbengemeinschaft hinterlässt, lähmen unterschiedliche Halte- und Verkaufsinteressen der Miterben den Bestand oft über Jahre. Jeder weitere Monat erzeugt laufende Kosten, Mietausfallrisiken und Auseinandersetzungsstreit. Ein Direktankauf einzelner oder aller Objekte bringt das Erbe binnen 6 bis 10 Wochen zur notariellen Lösung – die Quotenverteilung übernimmt der Notar, das Geld fließt aufs Nachlasskonto.

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Sanierungsstau ohne Eigenkapital konvertieren

GEG-Anforderungen, anstehende Heizungserneuerung 2026/27, Dachsanierung, Fassadendämmung oder elektrotechnische Nachrüstung können bei einem 12-Parteien-Haus schnell 350.000 bis 800.000 Euro Investitionsvolumen erzeugen. Wer das Eigenkapital für die Modernisierung nicht aufbringen kann oder nicht aufbringen möchte, verkauft an einen Bestandshalter mit Sanierungs-Knowhow – statt das Objekt jahrelang weiter abzunutzen oder über Mietausfälle zu verlieren.

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Bestandshalter-Strategiewechsel: Region oder Klasse wechseln

Family Offices, private Bestandshalter und kleinere Wohnungsgesellschaften justieren ihre Portfolios 2026 spürbar nach: Rückzug aus Ruhrgebiets-B-Standorten zugunsten süddeutscher A-Lagen, Verkauf älterer Bestände zugunsten ESG-konformer Neubauten oder Konzentration auf eine Asset-Klasse. Wer eine MFH-Position aus dem Bestand schnell und vertraulich abgeben will – ohne dass Konkurrenz, Banken oder Mieter Wind bekommen – nutzt Direktankauf statt offene Vermarktung.

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Kein Inserat, keine Marktbeobachter, keine Mieterunruhe

Im Maklerprozess landet Ihr MFH auf ImmoScout, Capital, Thomas Daily oder im JLL-Investmentbericht – Konkurrenz und Bestandshalter erfahren von Ihrem Verkauf, Mieter sehen das Schild oder das Inserat und kündigen aus Unsicherheit. Direktankauf bedeutet NDA vor Datenraum-Zugriff, keine Veröffentlichung, keine Marktbeobachter-Meldung an BulwienGesa oder Catella. Mieter werden erst nach Beurkundung höflich angeschrieben.

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Ehrliche Einordnung: nicht jeder MFH-Fall passt zum Schnellverkauf

Ein voll vermietetes, gepflegtes MFH in Münchner Schwabing oder Hamburger Eppendorf ohne echten Zeitdruck holt im strukturierten Bieterverfahren regelmäßig 5 bis 12 Prozent über dem Direktankaufspreis – das sind bei einem 4-Mio-Objekt schnell 200.000 bis 480.000 Euro. Wir sagen das offen, wenn wir es so sehen, und empfehlen in solchen Fällen den klassischen Investmentmakler-Weg. Ein Schnellverkauf ist ein Werkzeug für Druck-Situationen, kein Universalrezept.

Warum nicht über einen Makler verkaufen?

Der direkte Weg ist oft der bessere

Makler vs. Direktankauf

  • Faktor-Indikation in 72 Stunden, Festpreis in 14 bis 21 Tagen, Beurkundung in Woche 5 bis 7 (statt: Investorensuche 6 bis 12 Monate, beim MFH oft länger – der Käuferkreis aus Family Offices und Bestandsgesellschaften ist klein)
  • Null Provision, keine Tippgeber-Honorare, keine Datenraum- oder Inseratskosten (statt: Innenprovision 3,57 bis 7,14 Prozent inkl. MwSt. – bei 1,8 Mio. Euro Kaufpreis rund 64.000 bis 128.000 Euro Verkäuferseite)
  • Strikt vertraulich unter NDA, keine Veröffentlichung, Mieter werden erst nach Notartermin informiert (statt: MFH erscheint im Inserat oder Investorenrundschreiben – Mieter, Banken und Marktbeobachter erfahren vom Verkauf)
  • Eigenkapital-Ankauf mit vorbereitetem Bankcommitment – kein Rückzieher, keine Finanzierungsklausel (statt: Käufer mit Finanzierungsvorbehalt – platzt die Bankzusage in Woche 14, beginnt die Investorensuche praktisch von vorn)
  • Festpreis-Faktor typischerweise 5 bis 15 Prozent unter dem theoretischen Optimum, dafür planbar in 6 bis 8 Wochen abgeschlossen (statt: Theoretischer Spitzenfaktor bei optimalem Bieterverfahren – realistisch oft nach 2 Preisrunden und Faktor-Korrektur)
Immobilie verkaufen ohne Makler

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Echte Erfahrungen – verifizierte Google Bewertungen

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Joachim Steinert in der letzten Woche

Die beiden haben mir extrem schnell weitergeholfen, vielen Dank!

Leonie Fendel vor einer Woche

Sehr schnelle und kompetente Beratung, vielen Dank!

Boy George vor 2 Wochen

Tolle Kommunikation, gute Beratung

Häufig gestellte Fragen

Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Immobilienverkauf

Wie schnell lässt sich ein Mehrfamilienhaus realistisch verkaufen?
Beim Direktankauf sind 4 bis 8 Wochen vom Erstkontakt bis zur Beurkundung der Standardrahmen, Auszahlung folgt 2 bis 4 Wochen später. Voraussetzung sind klares Grundbuch, vorhandene Mieterliste und eine kompakte Innenbesichtigung. Bei Erbauseinandersetzungen ohne abgeschlossenen Erbschein verlängert sich der Prozess um 4 bis 8 Wochen, bei größeren Objekten über 20 Einheiten oder Mischnutzung mit Gewerbeanteil um 1 bis 3 Wochen für die Detail-Due-Diligence. Der Maklerverkauf eines MFH liegt 2026 bei realistisch 6 bis 12 Monaten – häufig länger, weil der ernsthafte Käuferkreis aus Bestandshaltern, Family Offices und institutionellen Investoren je Stadtteil oft nur 8 bis 25 Adressen umfasst und Tire-Kicker den Prozess belasten.
Was kostet die Geschwindigkeit beim MFH-Schnellverkauf konkret?
Der Direktankaufspreis liegt typischerweise 5 bis 15 Prozent unter dem theoretischen Spitzenfaktor eines optimal gelaufenen Bieterverfahrens. Die Bandbreite hängt an drei Faktoren: Marktphase (in der aktuellen Stabilisierungsphase 2026 mit Cap-Rate-Compression in Top-7 eher 5 bis 10 Prozent, in B- und C-Lagen mit dünner Investoren-Nachfrage eher 10 bis 15 Prozent), Mieterstand (vollvermietet mit Mietspiegel-konformer Miete = niedriger Abschlag, hohe Leerstandsquote oder weit unter Mietspiegel = höherer Abschlag) und Sanierungsbedarf (GEG-konform und gepflegt = niedriger Abschlag, aufgelaufener Investitionsstau = höherer Abschlag). Bei einem MFH mit theoretischem Spitzenwert von 2,4 Mio. Euro entspricht das 120.000 bis 360.000 Euro Differenz. Gegenzurechnen sind: gesparte Innenprovision (oft 1,79 bis 3,57 Prozent verkäuferseitig, also 43.000 bis 86.000 Euro), gesparte 6 bis 9 Monate Vermarktungsphase mit laufenden Kosten, vermiedene Mieterunruhe und erhaltene Vertraulichkeit. In Druck-Situationen rechnet sich der Direktankauf in der Vollkostenrechnung häufig.
In welchen MFH-Anlässen ist ein Schnellverkauf besonders sinnvoll?
Vier Konstellationen sind die typischen Indikationen. Erstens akuter Liquiditätsbedarf bei Bauträgern, Gewerbebetrieben oder GmbH-Gesellschafter-Auseinandersetzungen mit Stichtag binnen 8 bis 12 Wochen – Brückenkredite kosten zweistellige Zinsen, Direktankauf kostet planbaren Faktor-Abschlag. Zweitens Erbauseinandersetzungen mit drei oder mehr Miterben, oft bei Bestandsportfolios mit zwei bis fünf Mehrfamilienhäusern – jeder Monat ohne Lösung erzeugt Streit, Verwaltungsaufwand und Mietausfallrisiko. Drittens aufgelaufener Sanierungsstau ohne Eigenkapital, klassisch bei älteren Beständen aus den 60er- bis 80er-Jahren mit GEG-Pflicht, Heizungserneuerung und Dachsanierung im Volumen 350.000 bis 800.000 Euro pro Objekt. Viertens Strategiewechsel bei Bestandshaltern – Rückzug aus Regionen, Asset-Klassen-Konzentration, ESG-Portfolio-Bereinigung – wo Vertraulichkeit gegenüber Markt und Banken zählt. In all diesen Fällen ist Planbarkeit häufig wertvoller als der letzte Faktor-Punkt.
Wann passt ein MFH-Schnellverkauf NICHT?
Drei Kriterien sprechen klar dagegen. Erstens vollvermietetes, gepflegtes MFH in A-Lage einer Top-7-Stadt ohne jeden Zeitdruck – ein strukturiertes Bieterverfahren mit fünf bis zehn vorqualifizierten Bestandshaltern holt regelmäßig 5 bis 12 Prozent über dem Direktankaufspreis, das ist bei sechs- bis siebenstelligen Kaufpreisen erheblich. Zweitens unklare Eigentums- oder Mietsituation: schwebende Erbenfeststellung, ungelöste Miteigentumsstreitigkeiten, laufende Räumungsklagen oder Mietminderungsverfahren müssen vor jedem seriösen Verkauf geklärt werden. Drittens Spekulationsfrist-Nähe: Wer in 6 bis 12 Monaten die 10-Jahres-Grenze nach §23 EStG überschreitet, kann Spekulationssteuer in fünf- bis sechsstelliger Höhe sparen – das schlägt fast jeden Geschwindigkeitsvorteil. Bei der 3-Objekt-Grenze ist zudem zu prüfen, ob ein schneller Verkauf den gewerblichen Grundstückshandel auslöst.
Wie läuft die Bewertung beim MFH-Direktankauf konkret ab?
Schritt eins ist die Datenanalyse: Bodenrichtwert, vergleichbare MFH-Verkaufsfälle der letzten 18 Monate aus der amtlichen Kaufpreissammlung, Mietspiegel-Niveau und Mietsteigerungspotenzial nach §558 BGB. Schritt zwei ist die Faktor- und Ertragswert-Kalkulation: aktuelle Jahresnettokaltmiete multipliziert mit ortsüblichem Vervielfältiger plus parallele Ertragswertberechnung über Liegenschaftszinssatz und Restnutzungsdauer. Schritt drei ist die kompakte Innenbesichtigung von Treppenhaus, Heizungsanlage, Dach und zwei Beispielwohnungen – Sanierungsbacklog und GEG-Konformität werden sichtbar. Schritt vier ist die Risiko-Adjustierung: Vermarktungsrisiko, Mieterstruktur, Leerstand, Modernisierungsbedarf werden in den Festpreis eingearbeitet. Sie erhalten die Faktor-Range in 72 Stunden, das verbindliche Festpreis-Angebot in 14 bis 21 Tagen – mit nachvollziehbarer Herleitung, keine Black-Box-Bewertung.

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Mehrfamilienhaus schnell verkaufen – wann der Direktankauf passt, was er kostet und wie er konkret läuft

Ein MFH-Schnellverkauf ist kein Standardweg, sondern ein Werkzeug für klar abgegrenzte Druck-Situationen im Bestand. Die typischen Anlässe unterscheiden sich deutlich vom Einfamilienhaus-Schnellverkauf: Statt Trennung, Pflegefall oder Berufswechsel geht es um akuten Liquiditätsbedarf in Gewerbe oder Bauträger-Konstellationen, um Erbauseinandersetzungen in Bestandsportfolios mit mehreren Objekten, um aufgelaufenen Sanierungsstau ohne verfügbares Eigenkapital oder um Strategiewechsel bei Family Offices und kleineren Bestandshaltern. In all diesen Fällen verkürzt der Direktankauf den Verkaufsprozess von realistisch 6 bis 12 Monaten Investorensuche auf 4 bis 8 Wochen bis Beurkundung – nicht zum Nulltarif. Der Festpreis-Faktor liegt typischerweise 5 bis 15 Prozent unter dem theoretischen Spitzenfaktor eines optimal gelaufenen Bieterverfahrens, abhängig von Marktphase, Mieterstand und Sanierungsbedarf. Diese Seite hilft Eigentümern und Erbengemeinschaften einzuordnen, ob ein MFH-Schnellverkauf in der konkreten Situation rationaler ist als der Maklerweg – und sagt offen, wenn der klassische Investmentmakler die bessere Wahl wäre.

Typische Anlässe für einen MFH-Schnellverkauf – Liquidität, Erbe, Sanierung, Strategie

Anders als beim Einfamilienhaus dominieren beim MFH-Schnellverkauf vier Anlässe, die alle in der Eigentümerwirtschaft verwurzelt sind. Erstens akuter Liquiditätsbedarf, der etwa 30 bis 35 Prozent unserer Schnellverkaufs-Anfragen ausmacht: Bauträger benötigen Eigenkapital für ein Anschlussprojekt, Gewerbebetriebe haben Steuernachzahlungen oder Rückforderungen aus Förderbescheiden im sechsstelligen Bereich, GmbH-Gesellschafter-Auseinandersetzungen verlangen Cash binnen 8 bis 12 Wochen, oder eine Bürgschaftsinanspruchnahme zwingt zum Bestandsabbau. Brückenkredite kosten in solchen Konstellationen zweistellige Zinsen plus Bearbeitungsgebühren – ein planbarer Direktankauf ist häufig die günstigere Alternative. Zweitens Erbauseinandersetzungen im Bestand, etwa 25 bis 30 Prozent: Wenn ein Erblasser drei oder vier Mehrfamilienhäuser hinterlässt und die Erbengemeinschaft aus drei Geschwistern in unterschiedlichen Lebensphasen besteht, blockieren divergierende Halte- und Verkaufswünsche das Portfolio über Jahre. Drittens Sanierungsstau ohne Eigenkapital, rund 20 Prozent: GEG-Pflichten ab 2024, Heizungstausch bis 2026, Dachsanierung, Elektro-Nachrüstung – pro 12-Parteien-Haus schnell 350.000 bis 800.000 Euro. Viertens Bestandshalter-Strategiewechsel mit etwa 15 bis 20 Prozent: Rückzug aus B- und C-Lagen, Konzentration auf ESG-konforme Bestände, Generationenwechsel im Family Office. Allen Anlässen gemeinsam: die Zeitdimension ist eng, der Faktor-Punkt verhandelbar.

Realistischer Zeitrahmen: MFH-Direktankauf 4 bis 8 Wochen versus Investorensuche 6 bis 12 Monate

Beim MFH-Direktankauf liegen die Eckpfeiler so: Tag 0 bis 2 Erstkontaktphase, Tag 5 bis 10 Bewertung mit Faktor-Range und Innenbesichtigung, Tag 14 bis 21 verbindliches Festpreis-Angebot, Tag 35 bis 50 Notartermin, Tag 50 bis 90 Kaufpreiszahlung. In Standardfällen mit klarem Grundbuch und vorliegender Mieterliste sind 4 bis 6 Wochen bis Beurkundung realistisch, bei Erbauseinandersetzungen mit Erbschein-Wartezeit oder größeren Objekten über 20 Einheiten 6 bis 8 Wochen. Beim klassischen Investmentmakler-Verkauf sieht die Realität 2026 fundamental anders aus – und ist beim MFH strukturell länger als beim Einfamilienhaus. Der Grund: Der ernsthafte Käuferkreis ist klein. Pro Stadtteil kommen oft nur 8 bis 25 Bestandshalter, Family Offices oder regionale Investoren als Käufer in Frage. Die Vorbereitungsphase mit Investment-Memorandum, professionellen Fotos, Mieter-DCF und Datenraum dauert 4 bis 8 Wochen. Die aktive Vermarktung mit Datenraum-Freigabe, NDA, Investoren-Calls und Bieterverfahren benötigt 4 bis 9 Monate, in B- und C-Lagen oft länger. Notarvorbereitung und Kaufpreiszahlung addieren weitere 6 bis 12 Wochen. Macht in Summe 6 bis 12 Monate, häufig länger – mit zusätzlichem Risiko, dass die Marktphase kippt oder die Faktor-Range schmilzt. Die Differenz von 4 bis 10 Monaten ist der eigentliche Wert eines MFH-Schnellverkaufs.

Ablauf-Timeline beim MFH-Direktankauf: Tag 0 Anfrage bis Tag 50 Notartermin

Tag 0: Sie schicken uns Adresse, Wohnflächen je Einheit, aktuelle Jahresnettokaltmiete, Leerstandsquote, Baujahr und einen kurzen Anlasshinweis per E-Mail an [email protected]. Tag 1 bis 2: Wir prüfen Bodenrichtwert, vergleichbare MFH-Transaktionen im Mikromarkt, Mietspiegel-Niveau und vereinbaren Innenbesichtigung. Tag 3 bis 5: Vor-Ort-Termin von 60 bis 90 Minuten – Treppenhaus, Heizungsraum, Dachgeschoss, zwei Beispielwohnungen, Sichtung von Mieterliste und letzten Betriebskostenabrechnungen. Tag 5 bis 10: Belastbare Faktor-Range schriftlich mit Multiplikator-Spanne, Liegenschaftszinssatz-Annahme und Marktkommentar. Tag 10 bis 14: Detail-Due-Diligence im Investmentteam, Klärung von Sanierungs- und Mietsteigerungsannahmen, Abstimmung mit dem Investitionsausschuss. Tag 14 bis 21: schriftliches Festpreis-Angebot mit Fixpreis und transparenter Faktor-Herleitung. Tag 22 bis 30: Ihre Prüfungsphase mit Steuerberater, Miterben oder Gesellschaftern. Tag 30 bis 35: Notarauswahl, Vertragsentwurf. Tag 35 bis 50: Beurkundungstermin. Tag 50 bis 90: Auflassungsvormerkung, Lastenfreistellung, Hausverwaltungs-Übergabe, Kaufpreiszahlung. Diese Timeline ist verbindlich planbar – kein offener Investorenprozess, kein Finanzierungsvorbehalt, keine Vermarktungs-Black-Box.

Was kostet die Geschwindigkeit beim MFH – Discount 5 bis 15 Prozent je nach Marktphase, Mieterstand und Sanierungsbedarf

Der Festpreis-Faktor beim MFH-Direktankauf liegt typischerweise 5 bis 15 Prozent unter dem theoretischen Spitzenfaktor eines optimal verlaufenen Bieterverfahrens. Die Bandbreite hat drei Treiber. Erstens die Marktphase: In der aktuellen Stabilisierungsphase 2026 mit EZB-Leitzins bei 2,00 Prozent, Bauzinsen um vier Prozent und einsetzender Cap-Rate-Compression in Top-7 liegt der Discount für gepflegte Bestände in A-Lagen bei 5 bis 8 Prozent, in B-Standorten wie Leipzig oder Münster bei 8 bis 12 Prozent, im Ruhrgebiet und in C-Lagen bei 10 bis 15 Prozent, weil dort die Investoren-Nachfrage strukturell dünner ist. Zweitens der Mieterstand: Vollvermietete Objekte mit mietspiegel-konformer Miete bedeuten geringen Abschlag, hohe Leerstandsquote oder Mieten weit unter Mietspiegel mit aufwendigen Mieterhöhungsverfahren bedeuten höheren Abschlag. Drittens der Sanierungsbedarf: GEG-konforme, gepflegte Bestände bedeuten geringen Abschlag, aufgelaufener Investitionsstau in den Bereichen Heizung, Dach, Elektro oder Fassade bedeutet höheren Abschlag, weil der Käufer das Investitionsrisiko übernimmt. Bei einem MFH mit theoretischem Spitzenwert von 1,8 Mio. Euro entspricht der Spread 90.000 bis 270.000 Euro. Gegenzurechnen sind: gesparte Innenprovision von 1,79 bis 3,57 Prozent verkäuferseitig (32.000 bis 64.000 Euro), gesparte 6 bis 9 Monate Vermarktungsphase mit laufenden Kosten und Mietausfallrisiko, vermiedene Marktbeobachter-Meldungen, vermiedene Mieterunruhe mit Kündigungswelle. In Druck-Situationen kippt die Vollkostenrechnung häufig zugunsten des Direktankaufs.

Wann ein MFH-Schnellverkauf NICHT die richtige Wahl ist

Direktankauf ist beim MFH ein Spezialwerkzeug für Druck-Situationen, kein Universalrezept. Drei Konstellationen sprechen klar dagegen. Erstens das vollvermietete, gepflegte MFH in A-Lage einer Top-7-Stadt ohne Zeitdruck. Wer ein Wilhelminisches Bauernhaus in Hamburg-Eimsbüttel, eine Stadtvilla in München-Bogenhausen oder ein gepflegtes Gründerzeit-MFH in Frankfurt-Westend ohne fixen Verkaufstermin in einem strukturierten Bieterverfahren mit fünf bis zehn vorqualifizierten Bestandshaltern anbietet, holt regelmäßig 5 bis 12 Prozent über dem Direktankaufspreis – das sind bei einem 4-Mio-Objekt 200.000 bis 480.000 Euro, die wir keinem Eigentümer ausreden. Zweitens unklare Rechts- und Mietsituation: Schwebende Erbenfeststellung beim Nachlassgericht, ungelöste Miteigentumsstreitigkeiten, laufende Räumungsklagen oder Mietminderungsverfahren, denkmalrechtliche Auflagen ohne Klärungsstand – diese Punkte müssen erst geklärt werden, bevor ein seriöser Verkauf überhaupt möglich ist. Drittens steuerliche Gestaltungsfenster: Wer noch 6 bis 12 Monate von der 10-Jahres-Spekulationsfrist nach §23 EStG entfernt ist, kann durch Abwarten Spekulationssteuer in fünfstelliger bis sechsstelliger Höhe sparen. Bei der 3-Objekt-Grenze und drohendem gewerblichen Grundstückshandel kann ein zu schneller Verkauf zudem die steuerliche Behandlung kippen. Wir prüfen diese Punkte zu Beginn jedes Mandats und sagen offen, wenn ein klassischer Investmentmakler-Verkauf in Ihrer Situation die rationale Entscheidung wäre.

Direktankauf-Anfrage starten – konkret, vertraulich, unverbindlich

Eine MFH-Direktankauf-Anfrage bei P1 Immo ist in zehn Minuten formuliert: Adresse des Mehrfamilienhauses, Baujahr, Wohnflächen je Einheit, aktuelle Jahresnettokaltmiete, Leerstandsquote, kurze Beschreibung des Anlasses (Liquidität, Erbauseinandersetzung, Sanierungsstau, Strategiewechsel), gewünschte Timeline. Eine einfache Mieterliste als PDF-Anlage reicht – kein Investment-Memorandum, kein professionelles Exposé. Sie erhalten innerhalb von 72 Stunden eine erste Faktor-Range auf Basis vergleichbarer Verkaufsfälle in Ihrem Stadtteil, inklusive Multiplikator-Spanne, Liegenschaftszinssatz-Annahme und Marktkommentar. Falls die Größenordnung trägt, vereinbaren wir innerhalb der ersten Woche die Innenbesichtigung mit unserem regionalen Asset-Manager und liefern drei Wochen nach Erstkontakt das verbindliche, schriftliche Festpreis-Angebot. Die gesamte Kommunikation läuft unter NDA, ohne Veröffentlichung, ohne Marktbeobachter-Meldung. Bis zur Unterschrift beim Notar entstehen Ihnen keine Kosten und keine Verpflichtungen – die Anfrage ist vollständig unverbindlich. Sollte der Direktankauf in Ihrer Situation nicht passen, sagen wir es offen und empfehlen den klassischen Investmentmakler-Weg. Kontakt: [email protected] oder über das Anfrageformular auf dieser Seite. Werktags Bestätigung innerhalb weniger Stunden, anschließend Faktor-Indikation in 72 Stunden.

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